so i’m breaking the habit

Mai 8, 2008 von guardyourtongue

that’s hot! ne, das sollte jetzt keine hilton-nachmache werden; aber es ist nun mal die blanke wahrheit. morgen wird’s sogar angebliche 25° celsius. nach einer gewissen schweizerzeitung sogar 26° celsius. wenn das kein hochsommerliches wetter ist, dann.. dann lauf ich morgen mit sandalen und weissen, hohen socken rum. hahahaha.
heute nachmittag war ich mit suri in der stadt. sie wollte sich unbedingt neue schuhe besorgen und beabsichtigte in einen schuhladen rein zulatschen. überwältigend, ne? aber genau dieser fakt, dass man dafür in so einen nach leder miefenden laden reingehen muss, sollte mir zum verhängnis werden. oh ja. darum, weil ich barfuss war und ich genau weiss, dass, wenn ich da rein gehen würde, mir die verkäuferinnen auf die füsse starren werden. nicht, dass mich das gestört hätte (wenn da nicht die tatsache wäre, dass sie mich raus schmeissen dürfen). aber suri zuliebe musste ich mit rein. haha.
und dann begann das versteck-deine-nackten-füsse-spiel. es ging so weit, dass ich mir meine eigenen schleichwege entwickelte, um unerwünschte blicke der verkäuferinnen zu vermeiden. eine situation erforderte besondere fähigkeiten meinerseits. (gnaah. ich übertreibe unheimlich gerne.) es war nämlich so; verkäuferin steht diagonal links von mir. zwischen uns steht ein schuh-mobiliar, so dass sie meine füsse nicht sehen kann. dann begibt sich das fräulein rechts von mir, worauf ich schliesslich meine position änderte und dann auf die andere seite des schuhgestells entlangschlich. natürlich unauffällig. und dann geht sie wieder zurück, schaut sich um und blablabla. ich tu das gegensätzliche und bewege mich in die andere richtung.

i can fly so high i can fall so deep

Mai 6, 2008 von guardyourtongue

whatta fuck dude! ach mann. ich kann es nicht so recht erklären, aber ich hatte dieses dringende (!), wirklich dringende bedürfnis vorzeitig damn.piteous meinen rücken zu kehren, meine arschbacke entgegend zu heben und einmal kräftig draufhauen als abschätzige geste von ICH KANN AUCH OHNE DICH.
wobei der letztere teil des satzes inhaltlich nicht ganz stimmt. ich kann vielleicht ohne damn.piteous, aber nicht ohne bloggen. irgendwie komisch, dass ich das jetzt so sagen und auch meinen kann. aber das bloggen hat schon was schönes. man kann seine gedanken, seine erlebnisse, seine vorstellungen mit „stift und papier“ (besser wäre: „tastatur und wordpress“) niederschreiben. ich hatte in meinem bisherigen dasein kein einziges mal auch nur tagebuch geschrieben – und abartig stolz drauf. ich werde auch in zukunft nie ein tagebuch schreiben, so was kotzt mich an. und meine blogs sollen kein tagebuch darstellen. ich will einfach nur hie und da irgendwas mehr oder weniger sinnfreies los werden. ist nur eine tatsache, joah.
wieso ich meine webseite voran an die wand genagelt hab? ich brauche abwechslung, und das funktioniert nicht immer, indem ich mir meine kreativität freien lauf lasse und darauf hoffe, dass ein neues design entsteht, dass ich dann später draufklatschen kann. und weil nun dieser fall von neue-designs-bringen-nichts eingetreten ist, wollte ich zu einem durchaus funktionsfähigen und simplen blogprogramm wechseln. hier gibt es nämlich nichts ausser meine blogeinträge. ich hab meinen gefallen daran und das zählt. haha.
trotzdem gibt’s entwarnung – damn.piteous wird nicht geschlossen, oder in irgendeiner hinsicht abgeändert. ich verlasse meine webseite, weil ich mich frei bewegen möchte. fürs erste. bis ich wieder eine begierde nach geregeltem websiten-prinzip verspühre.
haut weg die scheisse, rüülps.